Social Network-Apps für Android Smartphones
Smartphones und Social Media gehören mittlerweile fest zusammen -auf fast allen aktuellen Android-Smartphone ist eine App für Facebook vorinstalliert. Der Hersteller HTC liefert mit Tweep sogar einen eigens entwickelten Twitter-Client mit. Auch im Android Market (Vergleichbar mit dem App-Store von Apple) finden sich Anwendungen, die es erlauben sich mit anderen Netzwerken zu verbinden und auf dem neusten Stand zu sein. Dennoch ist es nicht einfach, aus der Vielzahl der zur Verfügung stehnden Apps die passenden herauszufinden.
Jedes Social Network stellt eine eigene App zur Verfügung, um mobil auf das Netzwerk zuzugreifen. Ist man in verschiedenen Netzwerken aktiv, kann das ständige Wechseln zwischen den Applikationen mit der Zeit störend wirken. Eine App, die mehrere Netzwerke vereint, ist beispielsweise Seesmic. Damit wird dem User ermöglicht, Twitter und Google Buzz zu verbinden. Ein anderer guter Ansatz, diesmal für Facebook, ist Friends in Motion. Diese Software verknüpft “Augmented Reality” mit Facebook - jeder, der die App installiert hat, kann sehen, wo sich andere Nutzer in der Nähe aufhalten. Aber es geht nicht nur darum, mehrere Soziale Netze einfach nur zu verknüpfen. Applikationen von Drittentwicklern bieten oft einfacheren Zugriff auf Webdienste wie Twitter. Ein gutes Beispiel ist Twittercast - die App bietet alle Funktionen von Twitter, stellt sie aber deutlich besser zur Verfügung. Zudem ist die Anwendung deutlich schneller als das mobile Portal von Twitter. Ein weitere Feature: Die App unterstützt positionsgetaggte Tweets. Damit kann die Anwendung Tweets erkennen und anzeigen, die in der Nähe des Nutzers abgesetzt wurden.Navigtionslösungen für GPS-fähige Smartphones
Heute stelle ich Navigationslösungen für Smartphones vor. Ich werde die Betriebssysteme iOS, Windows Mobile und auf die Navigationslösungen für Nokia Mobiltelefone eingehen.
iOS:
Mit Mobile Navigator der Firma Navigon stand kurz nach der Vorstellung des iPhone-OS in der Version 3 eine Software im App Store zur Verfügung, die aus dem iPhone ein vollwertiges Navigationssystem macht. Mobile Navigator ist die erste offizielle Navigationslösung für das iPhone 3G/3G S sowie für den Ipod Touch. Der Preis für das Kartenmaterial für ganz Europa liegt bei 100€, mittlerweile gibt es aber auch die Möglichkeit für etwas günstigere Konditionen nur Deutschland, Österreich und Schweiz zu erwerben. Nach der Installation ist die Software sofort einsatzbereit. Inklusive dem Gesamteuropäischen Kartenmaterial werden 1,67 GB Speicher belegt, die Version mit Deutschland, Österreich und Schweiz belegt hingegen nur 378 MB. Die Bedienbarkeit ist intuitiv und übersichtlich gehalten. Selbst Nutzer die noch nie eine Navigationssoftware von Navigon verwendet haben finden sich schnell zurecht. Das praktische an der Navigon-Lösung ist, dass das Kartenmaterial auf dem iPhone selbst gespeichert ist. Zwar wird hier eine Menge Platz benötigt, dafür muss unterwegs und bei der Nutzung des Systems keine Datenverbindung in Anspruch genommen werden. Das GPS-Signal kommt ohne Datenverbindung auf das iPhone. So entstehen auch im Ausland keine Kosten für Datenroaming und unterwegs ist auch bei fehlender Handyverbindung die Kartendarstellung gesichert.
Seit neustem bietet Navigon im App Store die Software MobileNavigator Lite gratis fürs iPhone 3G(S) an. Das Download-Tool ermöglicht die kostenlose Routenplanung innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz und simuliert auf Wunsch die Streckenführung in 2D oder 3D. Eine echte Navigation mit Positionsupdate und Navigation Step-by-Step fehlt.
Das Lite-App ist lediglich für die Nutzer sinnvoll, die sich regional nur orientieren wollen, wer sich richtig navigieren lassen will, muss auf die kostenpflichtige Version zurückgreifen.
In meinem ersten Podcast stelle ich verschiedene Navigationslösungen für GPS-fähige Smartphones vor. Lösungen für folgende Betriebssysteme werden dabei berücksichtigt und verglichen: Zunächst werde ich auf das Iphone eingehen, danach auf Windows Mobile und zum Schluss auf die Navigationslösungen für Nokia Mobiltelefone.
ICQ erweitert sein mobiles Angebot
Der beliebte Instant - Message Anbieter ICQ hat erneut sein mobiles Angebot vergrößert und einen Facebook-Chat in die mobile ICQ App für Java-basierte Smartphones integriert. ICQ User können ab sofort ihre Facebook-Login-Daten in der App eingeben und darüber mit ihren Kontakten aus dem sozialen Netzwerk Facebook kommunizieren.
ICQ mit Facebook-Chat als mobile App für Java-unterstützte Handys bietet den ICQ-Nutzern einige Vorteile: Einerseits profitiert man davon, dass man über eine App die Netzwerke ICQ und Facebook bedienen kann. Zum anderen sorgt die neuste Version für viel Flexibilität und Unabhängigkeit. So können die User mit ihren Facebook-Freunden über ICQ in Kontakt bleiben – auch wenn sie unterwegs sind.
Eliav Moshe, Managing Director von ICQ, äußerte sich zu dem Thema wie folgt: „Die Nachfrage nach mobilen Apps steigt bei den ICQ-Nutzern. Mit unserem neuen integrierten Angebot können wir genau den Wünschen unserer Nutzer von mobile Apps entsprechen: nahtlose Integration der Online-Aktivitäten, um mit Freunden auch unterwegs in Kontakt zu bleiben.“
Heruntergeladen kann die neuste Version unter folgender URL: http://www.icq.com/download/mobile. Die Software ist wie von ICQ gewohnt komplett kostenlos. Zusätzlich zur im Artikel angesprochenen neuen Version für Java-Mobiltelefone, steht die App auf für die Plattformen Windows Mobile (5, 6, 6.1) und iPhone OS zum download bereit.

Bild: ICQ-Mobile auf der Basis von Java. (Quelle: http://c.icq.com/download/mobile/img/java.jpg)
Offizielle Twitter-App für Android-Systeme erhältlich
Mitte April kündigte der Twitter-Chef Evan Williams im Rahmen der Chirp-Konferenz eine offizielle Twitter Anwendung für Android-Smartphones an. Diese App steht ab sofort zum Download über den Android Market bereit.
Neben der Veröffentlichung von Tweets, den Kurznachrichten auf der Microblogging-Plattform Twitter, ist es ebenfalls möglich, Links und Fotos mit dieser Anwendung zu publizieren. Den Angaben auf dem Twitter Blog zufolge bietet sich zu diesem Zweck der “Share”-Button in verschiedenen Anwendungen an.
Abgesehen davon bringt die Anwendung auch eine Unterstützung für die Quickcontact Bar von Android mit. Über Karten lassen sich auch die Orte einsehen, von denenbestimmte Tweets abgeschickt wurden.
Facebook anywhere
Mit etwa 400 Millionen aktiven Nutzern weltweit hat sich Facebook zu einer lukrativen Werbeplattform entwickelt. Es gibt kaum ein großes Unternehmen, welches mittlerweile nicht über den Social-Media Werbekanal aktiv geworden ist. Um unabhängig vom aktuellen Standort immer die neusten Infos veröffentlichen und lesen zu können, gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit über mobile Geräte wie beispielsweise Smartphones, PDA´s oder Mobiltelefone auf soziale Netzwerke zuzugreifen.
Welche Möglichkeiten dies sind, möchte ich in meinem ersten Blog-Eintrag am Beispiel Facebook festmachen.
Für Smartphones und ähnliche internetfähige Geräte hat Facebook eine spezielle Mobile-Website entwickelt, welche die wichtigsten Funktionen implementiert hat, und bereits seit August 2007 online ist. Man hat über diese Website Zugriff auf die Profile von Freunden, kann Nachrichten schreiben, seinen Status aktualisieren und die News von Freunden lesen. Die Seite wurde der Displaygröße von mobilen Geräten angepasst und die lade-intensität ist vergleichsweise niedrig. Für Mobiltelefone mit Touchscreen ist die Website über touch.facebook.com erreichbar, für alle anderen über m.facebook.com. Inhaltlich sind beide Seiten identisch, optisch ist die Seite für Touchdisplays jeder etwas ansprechender gestaltet.
In Zeiten von Appstores war es aber nur eine Frage der Zeit bis sich Programmierer an die Entwicklung einer Anwendung machen. Auf der Seite http://www.facebook.com/mobile/ gibt es mittlerweile für die verschiedensten Plattformen (iPhone, Android, Windows Mobile .. ) Applikationen, die den Umgang mit Facebook von unterwegs erleichtern.
Es mag sich nun die Frage stellen, welche Vorteile so ein App gegenüber der Mobile-Site bietet. Am Beispiel für das iPhone App möchte ich euch dies zeigen.
Über das App ist es zum Beispiel möglich, Fotos direkt von der iPhone Kamera in ein dafür angelegtes Mobile-Fotoalbum hochzuladen. So wird es, ermöglicht immer seine aktuellen Erlebnisse zu teilen, Freunde können das Bild kommentieren, bewerten etc. Ein weiteres wichtiges Feature das vom App unterstützt wird, ist die Möglichkeit den Facebook Chat zu nutzen. Da die meisten Mobile-Browser kein Flash unterstützen, worauf der Facebook-Chat basiert, ist dies ein wesentlicher Benefit gegenüber der Website. In der aktuellen Version 3.1 ist es zudem möglich Push-Benachrichtigungen einzustellen, sobald etwas auf dem eigenen Facebook-Profil passiert, meldet sich das iPhone. Es wird auch die Möglichkeit geboten, die Facebook-Kontakte mit den Kontakten im Telefonbuch zu synchronisieren, inklusive Fotos. Mittlerweile nutzen etwa. 32 Millionen Menschen das Facebook-App.

Zum Schluss noch ein kleines Video, welches den vereinfachten Umgang mit dem App demonstriert.
Vielen Dank fürs Lesen!
Stefan Eckert

